Rankwitz stellt mit ihrer überschaubaren Einwohnerzahl von 646 eine kleine Gemeinde in Ostvorpommern dar, deren Verwaltung über die Stadt Usedom erfolgt, sodass sie diesbezüglich keine Eigenständigkeit besitzt. Trotz dessen zieht die kleine Gemeinde jedes Jahr eine Vielzahl von Urlaubern in ihren Bann, denen sie aufgrund ihrer Geschichte und Sehenswürdigkeiten zahlreiche Attraktionen des Ortes zu bieten hat. Dazu zählt zum einen der bekannte Jungfernberg, welcher mit etwa 20 Metern Höhe zum größten Berg Lieper Winkels gehört.
Die Bedeutung des Berges beruht hierbei auf einer Sage. Der Sage zu Folge sollen unter dem Berg vier Jungfrauen beerdigt worden sein, die von Gott mit dem Tode bestraft worden sind, da Sie ihre Tanzlustigkeit der Frommheit und der Gläubigkeit vorzogen. Für Touristen sind rund um den Jungfernberg hochwertige Ferienhäuser errichtet worden, die zu jeder Zeit ausgebucht sind. Der Berg ist aber auch deshalb schon ein begehrter Platz von Rankwitz, weil von ihm aus eine beeindruckende Aussicht auf den Peenestrom zu genießen ist.

Als weitere Sehenswürdigkeit des kleinen Ortes gilt der ortseigene Hafen, welcher aufgrund seiner kulinarischen Köstlichkeiten in den zahlreichen angrenzenden Imbissen einer begehrter Platz für Touristen ist. Heute wird die Fischerei zwar nicht mehr in dem Maße wie früher betrieben, gehört aber traditionell immer noch zu einem Wirtschaftsschwerpunkt von Rankwitz.

Auch einen Besuch wert ist eine Durchgangsgasse und der Heimathof, welche innerhalb des Ortskerns liegen. Nicht nur kulturell, sondern auch historisch betrachtet hat die Metropole Rankwitz ihren Besuchern einiges zu bieten. Im Jahre 1317 wurde sie erstmals geschichtlich erwähnt, sodass bei diesem Jahr von der Gründung der Kleinstadt ausgegangen werden kann. Demnach handelt es sich um eine rustikale Stadt, die schon seit dem Mittelalter beständig ist. Ursprünglich war die Stadt während des dreißig jährigen Krieges in Herzogtümer aufgeteilt. Teile gehörten hierbei auch den Schweden, sodass die Region in der barocken Zeit auch kulturell keine Einigkeit aufzuweisen hatte und trotzdem ihre Beständigkeit nie ganz verlor. Erst nach dem Mauerfall hat sie den heute geltenden Status.

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