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Balm ist ein Ortsteil von Neppermin und befindet sich eher im Hinterland Usedoms, circa zehn Kilometer von der Ostsee entfernt. Hier leben nur 150 Einwohner, dennoch gibt es zahlreiche Ferienunterkünfte und Freizeitangebote für Touristen, einige auch für Urlaub mit Hund. In den meisten Unterkünften sind die Tiere gerne gesehen und auch in den Naturgebieten dürfen sich die Tiere gemeinsam mit ihren Besitzern erholen.

Hundestrand in der Nähe von Balm

In der Nähe von Balm gibt es gleich mehrere offizielle Hundestrände, wobei man jeweils 10 bis 15 Minuten Fahrzeit einplanen sollte. Zu empfehlen sind die Hundestrände in Ückeritz, Bansin und Heringsdorf.

Freizeit-Angebote in Balm

Überall auf Usedom wird viel gewandert und geradelt, so auch in Balm. Die Strecke entlang des Naturschutzgebietes Gosim mit Blick auf das Achterwasser ist besonders beliebt. Die Straßen bis nach Dewichow sind eben, es gibt keinen Verkehr und die Landschaft ist einfach bezaubernd. Entweder zu Fuß oder mit dem Rad, mit dem Hund oder ohne – die Strecke Balm-Dewichow begeistert Naturfreunde immer wieder. Auch eine Wanderung um den schönen Wolgatsee ist immer wieder spannend.

In und um Balm befinden sich viele Naturschutzgebiete und Parks, die darauf warten, besichtigt zu werden. Auch Hunde dürfen – angeleint -  dabei sein. Der Naturpark Balmer See, das Naturschutzgebiet Gosim und die Naturschutzinseln Böhmke und Werder ermöglichen ein tiefes Eintauchen in die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt Usedoms. Die Halbinsel Cosim befindet sich gleich in der Nähe und ist bekannt für ihre seltenen Vogelarten, die hier hauptsächlich brüten.
Balm wird auch als “Golfplatzinsel” bezeichnet, denn hier befindet sich eine gigantische Golfanlage. Hunde sind auf den Golfplätzen erlaubt, sofern sie angeleint werden. Besitzer müssen aber selbstverständlich auf Sauberkeit achten.

Neben dem Golfen stehen noch viele andere Freizeitmöglichkeiten in Balm an. Sportliche Urlauber können wandern, radeln, eine abenteuerliche Bootstour mit ihren Hunden machen, oder sich voll und ganz dem Wassersport widmen.

In Balm finden hin und wieder Veranstaltungen statt. Am kleinen Hafen gibt es einmal jährlich ein Fest, an dem die Bewohner Balms zum gemeinsamen Feiern zusammenkommen. Traditionell wird jedes Jahr ein großes Golfturnier mit bekannten Sportlern organisiert.

Das Ostseebad Trassenheide begeisterte jährlich tausende Touristen und stellt eines der beliebtesten Reiseziele der Insel Usedom dar. Hierbei liegt das Seebad am Ufer der Insel. Im Jahre 2005 unterlag es einem Amtswechsel vom Amt “An der Peenemündung” nach “Usedom-Nord”.

Zu den besonderen Anziehungspunkten des Orte zählen neben zahlreichen Mühlen, die alle unter Denkmalschutz gestellt worden sind, auch die Promenade. Diese bietet ihren Besuchern zahlreiche Restaurant, Lokale und Geschäfte, in welchen kulinarisches und traditionelle Seespeisen angeboten werden. Auch innerhalb der zahlreichen Geschäfte der Promenade können kleine Andenken für zu Hause erworben werden, die den Urlaub und den Besuch bei Trassenheide unvergesslich werden lassen.

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten stellt das beeindruckende Schmetterlingshaus dar, das europaweit einzigartig ist. Die Größe beträgt hierbei über 5000 Quadratmeter und lockt Urlauber aus der ganzen Welt, insbesondere Tierliebhaber, die sich von der Artenvielfalt der Region begeistern lassen möchten.

Besonders populär ist des weiteren auch die Mahn- und Gedenkstätte Karlshagen , sowie das Kopfüberhaus, welches seinen Besuchern eine einmalige Architektur verspricht. Auch historisch hat der Ort einiges zu bieten.

Das Ostseebad Trassenheide gibt es mindestens seit dem Jahre 1786. Zunächst hatte der Ort auch einen anderen Namen, der darauf beruht, dass die Stadt zunächst die Hauptaufgabe verfolgte Schafe vor dem Ertrinken zu retten. Das Ostseebad wird nämlich häufig von Überflutungen überrollt, die dafür sorgten, dass zahlreiche Schafe ihr Leben lassen mussten. Seit 1908 erwirtschaftet Trassenheide ihre Haupterträge durch die stetig steigende Anzahl von Touristen. Die Stadt hatte des weiteren mit einem Schicksalsschlag im Jahre 1943 zu kämpfen. In diesem Jahr wurde sie Opfer eines erschreckenden Bombenangriffes durch die Briten, bei welchem über 621 Menschen auf tragische Weise ums Leben kamen. Zu erreichen ist das kleinste Ostseebad von Usedom mittels der Usedomer Bäderbahn oder auch mittels eines Radweges von der benachbarten Stadt Karlshagen.